Die meisten Schiffe für den Transport von Sklaven nach
Amerika starteten in Sevilla (Spanien). Für den Transport war es wichtig, dass
die Schiffe klein und schnell waren, denn auf See gab es viele Risiken, wie z.
B. Kaperschiffe. Diese gehörten zu Piratenunternehmen, die es in einigen
Staaten gab. Jeder sechste Sklave starb auf der 2-monatigen Überfahrt an Krankheiten. Auf
den Schiffen war es sehr eng, wodurch sich Krankheiten schneller verbreiteten. Wenn ein Sklave eine gefährliche und
ansteckende Krankheit hatte, wurde er über Bord geworfen, damit sich die
Krankheit nicht ausbreiten konnte. Sie wurden als Gegenstände gesehen und deshalb auch so behandelt.
Für die Sklavenhändler waren die Sklaven ein
praktisches Gut: Sie konnten selber laufen und dabei auch andere Waren
transportieren. Außerdem konnten sie in längeren Pausen auf Höfen oder
Plantagen arbeiten oder gegen wichtige Güter wie Nahrung getauscht werden.
Vor der Ankunft in Amerika wurden die Sklaven vom Schiffsarzt noch einmal hergerichtet: Ihnen wurden Bart und Haare geschnitten, sie wurden gewaschen und Makel, wie z. B. Narben, wurden übermalt. Dadurch konnten sie besser verkauft werden.
Vor der Ankunft in Amerika wurden die Sklaven vom Schiffsarzt noch einmal hergerichtet: Ihnen wurden Bart und Haare geschnitten, sie wurden gewaschen und Makel, wie z. B. Narben, wurden übermalt. Dadurch konnten sie besser verkauft werden.