Die Entdeckung Amerikas durch die Spanier, die der Beginn
der Neuzeit sein sollte, änderte das alltägliche Leben der Amerikaner von Grund
auf. Während die Ureinwohner des Kontinents von den europäischen Eroberern aus
ihren eigenen Lebensräumen vertrieben worden, sowie ausgebeutet und unterdrückt
worden sind, bereicherten sich die Europäer an ihren Schätzen. Auch nach der
spanischen Herrschaft ging es nicht friedlicher in Amerika zu. Nachdem nur noch
ein Bruchteil der indianischen Bevölkerung übrig war wurden neue Sklaven
gebraucht: Der Dreieckshandel entstand. In Amerika siedelten sich Engländer,
Franzosen, Spanier und andere Europäer an und ließen afrikanische Sklaven für
sich arbeiten. Eine neue Welt entstand in Amerika.
Komm mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Wir erforschen, wie die Menschen in der Neuzeit gelebt haben und welche Rolle Sklaverei in der Zeit gespielt hat.
Dreieckshandel
In Europa wurden Schiffe mit Waren wie Eisen, Schmuck, Waffen und Schnaps beladen. Das tauschten die Europäer an der Westküste Afrikas gegen sogenanntes „Ebenholz“. So wurden die Sklaven in Anspielung auf ihre Hautfarbe genannt. Das Schiff segelte jetzt nach Amerika. Dort wurden die afrikanischen Sklaven gegen Waren wie Kaffee, Zucker, Kakao und Baumwolle umgetauscht. Von dort segelte das Schiff zurück nach Europa, wo es bereits erwartet wurde. Denn Kakao und Kaffee waren an den reichen Fürstenhöfen sehr beliebt.
Das Leben als Sklave
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